Zeitarbeit trägt zur positiven Arbeitsmarktentwicklung bei!

Oktober 2018 Arbeitslosenzahl Baden-Württemberg

Im Ländle brummt es. Der Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg zeigt sich in starker Verfassung, unterstützt vom saisonalen Herbstaufschwung. Doch am Rande brummelt es auch: Denn die Große Koalition plant die Einschränkung sachgrundloser Befristungen, die IG Metall will die Leiharbeit in ein enges Korsett stoßen. Beides stößt nicht nur bei Peer-Michael Dick, dem Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeber Baden-Württemberg, auf Unverständnis: „Neben der guten konjunkturellen Entwicklung haben auch flexible Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit und Befristungen zur nun schon mehrere Jahre andauernden positiven Arbeitsmarktentwicklung beigetragen. Und gerade angesichts der sich abzeichnenden Konjunktureintrübung ist flexible Beschäftigung von ganz herausragender Bedeutung, um überstürztem Arbeitsplatzabbau vorzubeugen.“

Fakt ist: Rund ein Drittel der Arbeitslosengeld-II-Empfänger kehren über die Zeitarbeit in den Arbeitsmarkt zurück. Und somit in ein intaktes, soziales Job-Umfeld, das Aussicht auf eine dauerhafte Anstellung bietet. Die Alternative zur Zeitarbeit wäre für die meisten dieser Arbeitnehmer weiterhin die Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt, dass Zeitarbeit die Einstellungschancen für Berufsanfänger und Berufsrückkehrer signifikant erhöht. Auch für Arbeitnehmer, die sich beruflich umorientieren wollen, liegen die Vorteile der Zeitarbeit klar auf der Hand. Sie sammeln neue Berufserfahrung, erhalten Einblicke in unterschiedlichste Themenbereiche, verschiedene Unternehmen und ihre Abteilungen.
Für viele Zeitarbeitnehmer ganz entscheidend: Zeitarbeit garantiert Absicherung. Zum einen gelten sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, zum anderen unterliegt die Zeitarbeit dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht. Ein Kündigungsgesetz, extra zugeschnitten auf diese „Branche“, existiert nicht. Das bedeutet konkret: Arbeitnehmer, die über Zeitarbeitsfirmen vermittelt werden, kommen in den Genuss derselben Privilegien wie jeder andere Beschäftigte: Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitsschutz, Sozialversicherungspflicht und der gesetzliche Kündigungsschutz.

Was die Kritiker der Zeitarbeit ebenfalls nicht erwähnen: Seit langem verweisen detaillierte Studien auf die positiven Seiten des Beschäftigungsmodells Zeitarbeit, erwähnen hochqualifizierte Experten lobend die attraktiven Aspekte der Zeitarbeit. 83% der Zeitarbeitnehmer sind dauerhaft angestellt, 68% waren zuvor gänzlich ohne Job, 99% erhalten Absicherung über einen DGB-Tariflohn.

Dass die Branche erstaunlich viele Erfolgsgeschichten vorzuweisen hat, zeigt die neue, innovative iGZ-Mitmach-Kampagne „Zeitarbeit: Eine gute Wahl“. Diese interaktive Kampagne setzt auf klare Kommunikation, Glaubwürdigkeit und authentische Protagonisten. Das Besondere: Im Mittelpunkt steht der Mitarbeiter. So kommen echte Zeitarbeitnehmer und -innen selbst zu Wort und berichten über ihre „gute Wahl Zeitarbeit“. Diese Praxisbeispiele zeigen deutlich, die meisten über ein Zeitarbeitsunternehmen vermittelten Mitarbeiter ausschließlich positive Erlebnisse schildern. Sei es die überdurchschnittlich gute Betreuung, eine hochqualifizierte Beratung im Bewerbungsprozess oder die herausragende Entwicklung von Lebensläufen – Zeitarbeit ist für viele Menschen ganz klar eine gute Wahl.

Trotz all der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen – es brummt im Ländle. Und das liegt unter anderem an dem großen Beitrag, den Zeitarbeit und Befristungen zur positiven Arbeitsmarktentwicklung geleistet haben. Fazit: Zeitarbeit ist sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber nicht nur eine gute Wahl, sondern auch ein vernünftiges Beschäftigungsmodell für die Zukunft.

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