Equal Pay, Equal Respect – die gute Wahl Zeitarbeit

Equal Pay, Equal Respect - die gute Wahl Zeitarbeit

„Wir verlangen Respekt für unsere Mitarbeiter. Und wir müssen ganz klar darstellen, dass unsere Mitarbeiter aus eigenem Antrieb bei uns arbeiten!“ Der iGZ-Bundesvorsitzende Christian Baumann weist beim Thema „Akzeptanz der Zeitarbeit als Normalarbeitsverhältnis“ darauf hin, dass Zeitarbeit nicht mehr als Notlösung empfunden werden dürfe.

Die Fakten sprechen für Baumann. 98% der Zeitarbeitnehmer sind vollzeit beschäftigt, 83% sind dauerhaft angestellt, 99% erhalten einen DGB-Tariflohn. Darüber hinaus gilt: Zeitarbeiter genießen die gleichen Rechte wie normale Arbeitnehmer. Kurzum: Zeitarbeit ist eine attraktive Alternative. Genau aus diesen Gründen entscheiden sich immer mehr Menschen in Deutschland freiwillig für die Zeitarbeit als das für sie beste Arbeitsverhältnis.

Albert Reschetnikov ist einer von ihnen. Der 41jährige Containerschlosser, dessen Arbeitsumfeld in der Schifffahrt in Hamburg-Wilhelmsburg wahrlich keine Träume für zarte Gemüter produziert, ist überzeugt von den positiven Aspekten der Zeitarbeit. Sein Hauptargument pro Zeitarbeit: „Ich wollte schnell meine neuen Fachkenntnisse einsetzen!“

Lotte Schennen hat hingegen über Zeitarbeit den Wiedereinstieg in ihren Traumberuf geschafft. Als 60plus-Bewerberin arbeitet sie seit August 2017 wieder in ihrem Beruf in einem Altenheim in Hagen. Lotte Schennen ist dankbar für diese erneute Chance; zudem freut sie sich über die Integration in ein neues, spannendes soziales Umfeld: „Es fühlt sich gut an, wieder gebraucht zu werden.“

Beide schätzen insbesondere die Sicherheit, die ihnen Zeitarbeit bietet. Denn: Zeitarbeitsnehmer verfügen über die gleichen Rechte wie „normale“ Angestellte. Zum einen gelten sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, zum anderen unterlegt die Zeitarbeit dem allgemeinen deutschen Arbeitsrecht. Ein Kündigungsgesetz, extra zugeschnitten auf diese „Branche“, existiert nicht. Das bedeutet konkret: Arbeitnehmer, die über Zeitarbeitsfirmen vermittelt werden, kommen in den Genuss derselben Privilegien wie jeder andere Beschäftigte: Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitsschutz, Sozialversicherungspflicht, der gesetzliche Kündigungsschutz und der Arbeitgeber zahlt in die Rentenversicherung ein.

Argumente, die auch Moritz Dannheim überzeugt haben. Der 29-Jährige macht seine Ausbildung zum Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik in einem Elektrobetrieb in Nordwalde. „Technik hat mich schon immer interessiert. Das war eine super Chance“, freut sich der Auszubildende über seinen Einstieg über Zeitarbeit. „Es gibt immer wieder neue Technik, das ist eine Herausforderung, aber auch vielfältig. Ich mag den Austausch mit Handwerkern und die Arbeit im Team.“

2021 wird Moritz Dannheim seine Ausbildung beenden und sich vielleicht als Techniker oder Meister weiterentwickeln. Über den Zeitarbeits-Einstieg ist auch seine berufliche Motivation sprunghaft angestiegen: Der sympathische Elektriker kann sich durchaus eine weiterführende Tätigkeit als Berufsschullehrer oder im Bereich Photovoltaik vorstellen.

Und: Der von Christian Baumann verlangte Respekt dürfte ihm gewiss sein. Nicht nur von seinen Mitarbeitern. Für ihn hat sich Zeitarbeit wahrlich als eine gute Wahl entpuppt.

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Zeitarbeit macht durchaus glücklich