Zeit für Geschenke

It´s never too early: Schon jetzt grübelt unsere Niederlassung Esslingen über die bevorstehende Weihnachtszeit. Eine von starken Emotionen geprägte (aber immerhin zeitlich begrenzte) Phase. Denn – wenn der benachbarte Supermarkt bereits Xmas-Kekse mit flüssigem Zimtkern anbietet, dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass Rudi, das Rentier an der equal-Pforte scharrt. Klare Sache, White Christmas naht. Also: Wo ist die Deko vom letzten Jahr? Sollte man nicht schon jetzt Geschenke besorgen, um dem Xmas-Stress zu umgehen?  Kreieren wir unsere veganen, lactose- und glutenfreien Schoko-Cookies dieses Jahr auch ohne Schoko? Verschenken wir unsere Diesel-Autos? Welche Clubs haben während der Feiertage offen? Und: Sind Weihnachtsmänner nicht die glücklichsten aller Zeitarbeitnehmer?

Azubi beim Verpacken der Mitarbeitergeschenke

Weihnachten weltweit

Nationalfahnen

Am 24.12. feiern weltweit Millionen Menschen das Weihnachtsfest und damit die Geburt Jesus Christus. Je nach Bräuchen und Tradition der einzelnen Länder, wird doch diese Tradition weltweit sehr unterschiedlich gefeiert. Es ist spannend zu erfahren, wie sich die Kulturen unterscheiden.

Während in Deutschland “gewichtelt” wird und Zimtplätzchen gebacken werden, wird in Indien Rangoli gestaltet und Laddus gegessen. Im Libanon fangen schon zwei Wochen vor Weihnachten die Vorbereitungen an. Viele Kinder legen sich ein „Gärtchen“ an. Und in Mexiko macht ein Brauch besonders den Kindern eine große Freude – die Piñata.

Doch eines ist in allen Ländern gleich: Es gibt Geschenke.

Doch warum gibt es zu Weihnachten Geschenke?

Die Wurzeln der Tradition des Schenkens sind vielfältig. Eine Wurzel des weihnachtlichen Schenkens liegt im Bibelvers: „Also hat Gott die Welt geliebt.“ Die Geschenke an Weihnachten sollen daran erinnern, dass Gott alle Menschen so sehr liebt, dass er ihnen seinen einzigen Sohn schenkte. Auch schon die “Weisen aus dem Morgenland” brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe zur Krippe, in der Jesus geboren wurde.

Heute werden Geschenke einfach als ein Zeichen der Freundschaft und Liebe verstanden oder um einer besonderen Beziehung Ausdruck zu verleihen. Leider aber beschert die vorweihnachtliche Zeit den meisten Schenkenden wie Beschenkten den sogenannten Weihnachtsstress.

Wie verbringen Sie die (Vor-) Weihnachtszeit?

Schreiben Sie uns gerne ein paar Zeilen über Ihr Herkunftsland, Ihre Bräuche und Traditionen:

Herkunftsland:

Was ist in Ihrem Herkunftsland ein besonderer Brauch/Tradition zu Weihnachten:

Wie gestaltet sich Ihr Weihnachtsfest?

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Begriffserklärungen:

Wichteln:
Alle Beteiligten schreiben ihren Namen auf einen kleinen Zettel. Dieser wird zusammengefaltet und gemeinsam mit allen anderen Namen in eine Box gelegt. Nun zieht jeder der Teilnehmer einen Zettel mit einem Name drauf. Falls jemand seinen eigenen Namen zieht, kommt der Zettel schnell zurück in den Sack. Am Ende hat jeder seinen Wichtelpartner und darf sich für ihn ein Geschenk überlegen. In den Spielbedingungen überlegt die Wichtelgruppe im Vorfeld, wie das Geschenk auszusehen hat: Hier sind der Fanatasie keine Grenzen gesetzt. Es darf nur etwas gebasteltes sein, etwas Gebrauchtes (aber gut erhalten), etc.
Auf das verpackte Geschenk kommt der Name des Empfängers drauf und wird dann, wie in den Spielbedingungen festgelegt entweder zum Wichteltermin mitgebracht oder beim Wichtel-Chef abgegeben. Auch beim Verteilen der Geschenke gibt es keine Grenzen. Z.B. kann jeder ein Geschenk “ziehen” und es dem Empfänger mit ein paar lieben Worten übergeben. Oder das Wichtelgeschenk muss erspielt werden.

Rangoli:
Typischerweise mit Reispulver oder Sand malen Inder in der Adventszeit in vielen Dörfern und Gemeinden kunstvolle Bilder auf den Boden vor der Kirchentüre oder auch vor der eigenen Haustüre.
Rangoli

Rezept Laddus:
200 ml gesüßte Kondensmilch, 125 g Kokosraspel, 5 TL gehackte Mandeln, wenig Butter
100g Kokosraspeln und 200ml gesüßte Kondensmilch in einer Pfanne mischen und heiß machen, fünf Minuten kochen lassen und dann vom Herd nehmen und abkühlen. 5 TL gehackte Mandeln und 25 g Kokosraspel auf Teller streuen, Hände mit der Butter fetten und ein Stück von dem Brei in den Händen zu einer kleinen Kugel rollen. In die Mittel ein Loch drücken und Mandeln einfüllen, dann noch mal rund formen. Am Schluss wird die Kugel in den
Kokosraspel gerollt. Fertig!

Material für ein Gärtchen:
Erbsen-, Weizen-, Bohnen- oder Linsensamen, Watte, Wasser, tiefer Teller
Anleitung: Zwei Wochen vor Weihnachten wird das Gärtchen angelegt. Dazu wird der jeweilige Samen in Watte gedrückt und täglich gegossen, so dass die Watte feucht, aber nicht nass ist. Zum Fest entsteht ein schönes “Grün” mit der z.B. die Weihnachtskrippe geschmückt werden kann.

Piñata:
Die Piñata ist meistens ein zu einer Figur geformtes und mit Süßigkeiten gefülltes Papiergefäß, welches mit einer Kordel an der Decke aufgehängt wird. Mit verbundenen Augen schlagen die Kinder nach der Reihe mit einem Stock nach der aufgehängten Piñata. Wer es geschafft hat, das Gefäß zu zerschlagen, darf sich als Erster etwas von den Süßigkeiten aussuchen.