Erfahrungsbericht über meinen Praxistag

Ein Bericht von Petra Danner, Niederlassung Stuttgart

Für mich und meinen Verantwortungsbereich „Facharbeiter“ ist es eine große Bereicherung, mehr über die Alltagsgeschäfte meiner Facharbeiter zu lernen und gleichzeitig eine tolle Gelegenheit, mein Wissen in verschiedenen Fachbereichen zu erweitern.

Wie in diesem Fall das Lackieren, Bedienen einer Ameise und die Funktionen eines Aufzugs, die ich bei einer Firma in Stuttgart näher anschauen durfte.

Der Betriebsleiter brachte mich in verschiedene Abteilungen mit ein und zeigte mir alle Schritte, die für einen Aufzugsbau sehr wichtig sind und auf was man besonders achten muss.

Ich durfte sogar, nachdem ich fachmännisch eingewiesen wurde, in verschiedenen Abteilungen mein Können unter Beweis stellen.

Als erstes wurde mir gezeigt, wie ich eine Ameise führen und bedienen kann. Natürlich alles unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Wie ich feststellen musste, war das ganze keine leichte Aufgabe, da man sehr gefühlvoll mit der Steuerung der Ameise umgehen muss. Doch bereits nach kurzer Zeit, hatte auch ich den Dreh raus und konnte Paletten, auf denen zu lackierende Teile lagen, aufladen und diese an ihren Bestimmungsort transportieren.

Die zweite Station war das Lackieren selbst. Ich wurde in das fachgerechte lackieren einzelner Teile eingewiesen, so dass diese danach auch zum Kunden geschickt werden konnten. Ich musste besonders darauf achten, dass die Oberfläche der zu lackierenden Teile frei von allen Staubpartikeln war, daher reinigte ich zuerst alle Teile sehr gründlich, bevor ich sie zum Lackieren brachte. Danach bekam ich einen Atemschutz und Handschuhe an und durfte mein Lackiertalent unter Beweis stellen. Es gab verschiedene Techniken die ich anwendete und beachten musste, wie z.B. das gleichmäßige Auftragen der Farbe durch konstante Hin- und Herbewegungen oder die Einhaltung des richtigen Abstands zum bearbeitenden Teil. Am Ende war ich doch sehr stolz darauf, dass es auch meine Teile durch die Qualitätskontrolle schafften und das „go“ bekamen, um zum Kunden geschickt werden zu dürfen.

Die dritte Abteilung war einer der wichtigsten Arbeitsvorgänge, die es für den Aufzugbau gibt:

Aufzug-not-stopp-Vorrichtung

Es wurde mir Anhand eines Beispiels gezeigt, wie man diese Aufzugs-not-stopp-Vorrichtung zusammenbaut und mit welcher Präzision gearbeitet werden muss, so dass diese Funktion seinen Zweck erfüllt, nämlich wenn „alle Stricke reißen“, der Aufzug zum Stoppen gebracht wird. Es ist faszinierend, wie diese Teile im Endeffekt Leben retten können. Daher darf dieses Teil in keinem Aufzug fehlen und ist deshalb auch eines der wichtigsten Teile eines Aufzugs.

Es war für mich ein unglaublich lehrreicher Tag, der mir auch großen Spaß machte. Ich nehme sehr viel zusätzliches Wissen aus diesem Tag mit, welches ich in meinem Tagesgeschäft sehr gut umsetzen kann, da ich viel mehr auf die Notwendigkeit der Tätigkeiten eingehen kann.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter der Firma, die an diesem Tag viel Geduld mit mir brauchten und vor allem an den Betriebsleiter, der mir diesen Tag überhaupt ermöglicht hat.